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Viele mißgebildete Früchte

Veröffentlicht am 22.05.2017

Jetzt zeigen sich die Spätfolgen der kalten Nächte und Tage nach Ostern. Praktisch durch alle Sorten und (Freiland-)felder zeigt sich momentan ein ungewöhnlich hoher Anteil an mißgeformten Früchten. Und die Ursache dafür ist, wie so oft, die zurückliegende Witterung.

In den extremen Frostnächten nach Ostern konnten wir den Großteil der Blüten durch Abdecken mit Vlies und Frostschutzberegnung zwar retten. Aber der hohe Anteil an Krüppelfrüchten ist fast unvermeidlich. Hochstehende Blüten scheuern am Vlies und die Spitze der Blüte wird so beschädigt. Es erwächst eine mißgeformte Erdbeere. Außerdem frieren einige Blüten in den Frostnächten am Vlies fest - mit dem gleichen Ergebnis - geschädigte Spitze. Dazu war es tagsüber in Freiland so kalt, das die Früchte nicht immer richtig bestäuben konnten.

Aber nicht nur zu kalt bereitet Probleme. Auch der viel zu warme September 2016 macht sich negativ bemerkbar. Durch die für September zu warme Witterung begannen die Pflanzen zu spät mit der Blütenanlage für 2017. Deshalb tragen insbesondere die Frühsorten zu wenig Früchte. Und durch den späten Induktionsbeginn ist die erste Frücht oft (zu) groß und unförmig.